Zum Inhalt springen
Attensi-Whitepaper „The Science of Building a Skilled Workforce“, Cover und Seite mit Balkendiagramm

Whitepaper

Von der Motivation zur Meisterschaft: Die Wissenschaft hinter einer qualifizierten Belegschaft

Neue Forschung dazu, was Kompetenzentwicklung und Leistung am Arbeitsplatz wirklich antreibt.

Attensi Team

Veröffentlicht am · Aktualisiert am

Neue Daten aus einer landesweiten Studie unter Mitarbeitenden in Hotellerie und Systemgastronomie (QSR) in den USA zeigen ein unerwartetes Muster bei der Motivation: 41% aller Mitarbeitenden der Branche würden besseres Training einer Gehaltserhöhung von 5% vorziehen – bei den 25- bis 34-Jährigen sind es sogar 54%. Damit wird eine bislang verborgene Führungskräfte-Pipeline sichtbar, die nur darauf wartet, entwickelt zu werden.

Training statt Geld: die Aufschlüsselung nach Alter

Das Gehalt bleibt in der gesamten Branche wichtig, doch jüngere Mitarbeitende und Berufseinsteiger zeigen einen bemerkenswerten Hunger nach Kompetenzentwicklung.

  • Kreisdiagramm mit Hervorhebung von 41%

    41% insgesamt würden besseres Training für ihre Fähigkeiten einer Gehaltserhöhung von 5% ohne weiteres Training vorziehen

  • Kreisdiagramm mit Hervorhebung von 54%

    Bei den 25- bis 34-Jährigen entschied sich die Mehrheit (54%) für Training statt mehr Gehalt

“Es ist eine überraschend hohe Zahl an Menschen, die besseres Training einer Gehaltserhöhung vorziehen würden. Doch die Daten zeigen, warum: Selbstvertrauen motiviert stärker als Geld. Für Mitarbeitende, die Karriere machen wollen – darunter neue Manager und angehende Führungskräfte –, zählen Selbstvertrauen, Kompetenz und Weiterentwicklung mehr als kurzfristiger finanzieller Gewinn.”

Trond Aas, Attensi
Trond AasCEO, Attensi

Selbstvertrauen, nicht Gehalt, ist der wichtigste Motivationsfaktor für Kompetenzentwicklung

Mitarbeitende im Gastgewerbe wissen genau, was sie dazu motiviert, zu trainieren und ihre Fähigkeiten auszubauen.

  • 71,5% sagen, dass sie dies vor allem tun, um sich sicherer und kompetenter zu fühlen
  • Nur 17,4% tun es wegen finanzieller Anreize oder Aufstiegschancen

Selbstvertrauen wirkt sich direkt auf die Leistung an der Frontline aus. Es sagt Folgendes voraus:

  • Besseren Service für Gäste
  • Weniger Fehler
  • Schnelleres Onboarding
  • Höhere Leistung im Arbeitsalltag

Wenn Betriebe wollen, dass ihre Mitarbeitenden wachsen, müssen sie gezielt Selbstvertrauen aufbauen. Geld allein reicht nicht.

Illustration von Stufen, die zu einer Zielscheibe hinaufführen, verbunden durch einen gepunkteten Pfad mit Pfeil

Ein klarer Handlungsauftrag für Betriebe im Gastgewerbe

Die Ergebnisse zeigen, dass Betriebe in Hotellerie und Systemgastronomie ihre Trainingsstrategien dringend überdenken müssen:

  • In 25- bis 34-Jährige investieren: die engagierteste und karriereorientierteste Gruppe
  • Selbstvertrauen aufbauen, nicht nur Kompetenz
  • Auf Simulationen und praxisnahe Trainingsmodelle umstellen
  • Mitarbeitende mit hohem Potenzial anhand motivationaler Signale erkennen, auch über ihre Hobbys
  • Trainingsqualität als Hebel für die Mitarbeiterbindung nutzen, nicht als Nebensache

Die nächste Generation von Führungskräften der Branche arbeitet bereits in Ihren Teams. Sie wartet nur darauf, entwickelt zu werden.

Lesen Sie mehr darüber, wie gamifiziertes Training für nachhaltige Motivation sorgt.

Methodik

Alle Umfragewerte stammen aus der Attensi-Studie Motivation and Skill Mastery in the Workplace 2026. Befragt wurden n=505 erwerbstätige US-Erwachsene ab 18 Jahren, die im Gastgewerbe arbeiten. Die Befragung lief im Frühjahr 2026 online über ein Panel, mit Quoten nach Alter, Geschlecht und Region des U.S. Census für eine breite landesweite Repräsentativität. Sie umfasste 67 Fragen zu 21 Themenbereichen und kombinierte Zustimmungsbatterien auf Likert-Skalen, Trade-off-Fragen mit erzwungener Auswahl und Verhaltensinventare mit Mehrfachauswahl. Zustimmungswerte fassen die Antworten „stimme voll und ganz zu“ und „stimme zu“ zusammen; Prozentwerte sind auf ganze Zahlen gerundet; Untergruppen mit einer Basis unter n=50 sind als Tendenz zu lesen, nicht als statistisch verallgemeinerbar.

Sind Sie bereit, Ihr Training aufs nächste Level zu heben?

Das könnte Sie auch interessieren