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Attensi: Generationen verbinden

Insights

Generationen verbinden im Training für das Gastgewerbe

Wenn sich Technologie in L&D in rasantem Tempo weiterentwickelt, frage ich mich unweigerlich, wie Betriebe im Gastgewerbe die Generationenunterschiede in ihrem Training überbrücken wollen. Jede Generation bringt neue Herausforderungen mit sich – Arbeitsweisen und Prozesse, die das Bisherige infrage stellen.

Ich glaube, man ist nie ganz auf das Tempo des Wandels vorbereitet, den neue Generationen in die Arbeitswelt bringen. Aber wir versuchen es heute trotzdem.

Matthew Benfield

Veröffentlicht am · Aktualisiert am

Nutzen Sie das Beste jeder Generation in Ihrem Team

Ein zentraler Punkt in dieser Diskussion ist für mich, auf die positiven Eigenschaften der Menschen in Ihrem Team zu setzen, statt gegen sie anzukämpfen und zu versuchen, einen eckigen Stöpsel in ein rundes Loch zu zwängen.

Es ist schwer, es 100% der Menschen 100% der Zeit recht zu machen. Aber es gibt durchaus Wege, eine wirklich positive Lernkultur zu schaffen, die Generationenunterschiede respektiert.

Generation X und Babyboomer

Angehörige der Generation X oder sogar Babyboomer schätzen zum Beispiel eher traditionelle Lernmethoden wie Mentoring, praktische Erfahrungen und strukturiertere Lernansätze. Wenn Sie ihre Erfahrung und ihr Wissen für ein Mentoring-Programm nutzen, ist das nicht nur eine sinnvolle Trainingsmaßnahme, sondern stärkt auch die Bindung zwischen jüngeren und älteren Generationen.

Millennials

Millennials waren die erste Generation, die Technologie voll angenommen hat, und sie sind mit der Erwartung eines technikaffineren Arbeitsplatzes ins Berufsleben gestartet.

Sie sind zudem größtenteils mit der Entwicklung von Videospielen aufgewachsen, deshalb sind interaktive Elemente in ihrer Weiterbildung willkommen. Oft schätzen sie eine Mischung aus Präsenz- und Online-Training und suchen zunehmend Flexibilität, wenn es darum geht, ihre Lerninhalte abzuschließen.

Generation Z

Millennials müssen sich jetzt auf die Gewohnheiten der nachrückenden Generation Z einstellen und danach auf die Generation Alpha. Die Gen Z kennt kein Leben ohne Mobiltechnologie und Internet und verlangt nach interaktiven, dynamischen und oft schnellen Lernerlebnissen.

Außerdem legt sie großen Wert auf persönliche Entwicklung und will wissen, was sie von ihrem Arbeitgeber bekommt und was der Arbeitgeber von ihr erwarten kann. Auch Flexibilität und Work-Life-Balance stehen auf der Prioritätenliste von Gen Z und Gen A weit oben.

Ein Blended-Learning-Ansatz

Wenn Sie diese Merkmale betrachten, erkennen Sie, wie sich ein Blended-Learning-Ansatz aufbauen lässt, der allen in Ihrem Betrieb auf die eine oder andere Weise gerecht wird.

Betriebe sollten überlegen, wie sie traditionellere Methoden mit den modernen Technologien verbinden, die heute zur Verfügung stehen. So fühlt sich jedes Teammitglied respektiert und einbezogen, egal welcher Generation es angehört.

Sie könnten zum Beispiel interaktive Workshops veranstalten – etwas, das Ihre Teams zusammenbringt und den Wunsch der älteren Generation nach praktischen Erfahrungen vor Ort erfüllt. Anschließend können Sie alles Besprochene mit einer Reihe spielbasierter mobiler Trainings festigen – passend zu den Bedürfnissen Ihrer Millennials und der Gen Z.

Unterschätzen Sie nicht die Bereitschaft, Neues auszuprobieren

Ein weiterer wichtiger Punkt ist für mich, wie stark die Lernkultur Ihres Unternehmens die Lernbereitschaft der Menschen beeinflusst. Manchmal unterschätzen Führungskräfte die Bereitschaft, Neues auszuprobieren, weil sie vorgefasste Meinungen über Alter und Denkweise einer Person haben.

Wenn Sie jedoch ein Umfeld schaffen, in dem man Neues ausprobieren und scheitern darf, werden Sie vielleicht überrascht sein, wie offen Menschen jeden Alters für neue Technologien und Lernmethoden sind. Ein Blick auf die Grafik unten zeigt: Die Abschlussquote der über 40-Jährigen im Vergleich zu ihren jüngeren Kolleginnen und Kollegen dürfte Sie überraschen.

Grafik: Teilnehmende, die begonnen haben, nach Alter

Daran sehen wir, wie wichtig es ist, inklusive Führungskräfte auszubilden, die über Altersklischees hinwegsehen und eine Lernumgebung schaffen, in der sich alle sicher fühlen.

Jede Generation bringt neue Herausforderungen mit sich, und die Generation Alpha wird da sicher keine Ausnahme sein. Doch wie bei jeder Generation zuvor werden sicher viele positive Eigenschaften das L&D-Repertoire bereichern, und Alt und Jung können weiter gemeinsam lernen und wachsen.

Autor

Matthew Benfield, Attensi
Matthew BenfieldSenior Business Development Director | Attensi

Sind Sie bereit, Ihr Training aufs nächste Level zu heben?

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