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Insights

Neue Daten: Schwierige Gespräche am Arbeitsplatz und virtuelle KI-Rollenspieltrainer

Attensi hat eine unabhängige Umfrage unter mehr als 2.000 Mitarbeitenden in den USA und in Großbritannien durchgeführt (insgesamt 2.139 – 1.086 Befragte in den USA und 1.053 in Großbritannien).

Attensi Team

Veröffentlicht am · Aktualisiert am

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • 72% der Mitarbeitenden wünschen sich ein Training für den Umgang mit schwierigen Gesprächen am Arbeitsplatz, in der Gen Z sind es sogar 87%.
  • 75% hatten schon einmal Angst vor einem schwierigen Gespräch bei der Arbeit – 33% davon in den letzten sechs Monaten.
  • Beim bevorzugten Übungsformat sind die Mitarbeitenden gespalten: 38% wählen das Rollenspiel mit einer Führungskraft, 38% einen virtuellen KI-Rollenspieltrainer.
  • 53% glauben, dass KI-gestütztes Simulationstraining einen psychologisch sicheren Raum bietet, um zwischenmenschliche Fähigkeiten zu üben.
  • 57% sind überzeugt, dass KI ihnen hilft, sich für ihren Job besser zu trainieren, in der Gen Z sind es sogar 71%.

Große Mehrheit der Mitarbeitenden wünscht sich Training für schwierige Gespräche

  • 72% der Mitarbeitenden würden ein Training zum Umgang mit schwierigen Gesprächen am Arbeitsplatz begrüßen, in der Gen Z sind es sogar 87%.
  • 75% gaben an, wegen schwieriger Gespräche am Arbeitsplatz schon einmal Angst gehabt zu haben, 33% erst in den letzten sechs Monaten. Noch deutlicher ist das Bild bei der Gen Z und den Millennials mit 39% bzw. 38%.

Interessant: Auf die Frage, ob sie Rollenspieltraining lieber mit ihrer Führungskraft oder mit einem virtuellen KI-Rollenspieltrainer absolvieren würden, teilten sich die Mitarbeitenden genau auf, mit jeweils 38%. Fast ein Viertel der Befragten – 24% – hatte zudem keine Präferenz.

Ging es konkret um „schwierige Gespräche“ am Arbeitsplatz, fielen die Antworten ähnlich aus: 39% würden den Umgang mit schwierigen Gesprächen lieber mit einem virtuellen
KI-Rollenspieltrainer üben, 41% lieber mit einer Führungskraft, und 21% ist es egal.

Auf die Frage, ob KI-gestütztes Simulationstraining einen psychologisch sicheren Raum bieten kann, um zwischenmenschliche Fähigkeiten zu lernen und zu üben, antworteten 53% mit Ja, 20% mit Nein und 27% waren unsicher.

Gefragt, inwieweit sie „ein KI-Training begrüßen würden, das Ihnen hilft, Ihre menschlichen Fähigkeiten zu verbessern“, antworteten unter denjenigen, die KI sehr oft bzw. ziemlich oft nutzen, 78% bzw. 67%,
dass sie ein KI-Training begrüßen würden.

Bei der Frage, welche Fähigkeiten in den nächsten drei Jahren mit der wachsenden Bedeutung von KI am wichtigsten werden, lagen Empathie, soziale Kompetenz und emotionale Intelligenz vorn.

Jüngere Mitarbeitende wollen mehr Training für schwierige Gespräche

Jüngere Mitarbeitende wünschen sich häufiger ein Training für schwierige Gespräche: 87% in der Gen Z (304 Befragte) und 76% bei den Millennials (892 Befragte) gegenüber 67% in der Gen X (664 Befragte) und 54% bei den Babyboomern (279 Befragte). Jüngere Mitarbeitende üben schwierige Gespräche auch lieber mit einem virtuellen KI-Rollenspieltrainer: 42% in der Gen Z und 44% bei den Millennials, gegenüber 35% in der Gen X und 29% bei den Babyboomern.

Angst am Arbeitsplatz

Ein erheblicher Teil der Befragten, nämlich 75%, gab an, beim Umgang mit schwierigen Gesprächen am Arbeitsplatz Angst zu empfinden: 63% haben das in den letzten zwei Jahren erlebt, 12% vor mehr als zwei Jahren, und 26% nach eigener Aussage noch nie. 33% hatten wegen schwieriger Gespräche am Arbeitsplatz erst in den letzten 6 Monaten Angst. Noch deutlicher ist das Bild bei der Gen Z und den Millennials mit 39% bzw. 38%.

Vertrauen in KI

Auf die Frage „Inwieweit stimmen Sie der Aussage zu, dass KI Ihnen helfen wird, sich für Ihren Job besser zu trainieren?“ stimmten 57% zu oder voll und ganz zu. In der Gen Z waren es sogar 71%, bei den Millennials 65%. In der Gen X stimmten 50% zu oder voll und ganz zu, bei den Babyboomern nur noch 35%.

Die Umfragedaten zeigen außerdem einen starken Zusammenhang zwischen häufiger KI-Nutzung und der Überzeugung, dass KI beim Training für den eigenen Job hilft. 96% derjenigen, die KI sehr oft nutzen, und 80% derjenigen, die sie ziemlich oft nutzen, glauben, dass KI ihnen hilft, sich besser zu trainieren. Umgekehrt glauben 40% bzw. 20% derjenigen, die KI selten oder nie nutzen, nicht daran.

Die Zukunft von Produktivität und menschlichen Fähigkeiten

Gefragt nach dem künftigen Verhältnis zwischen KI und menschlicher Produktivität (in den nächsten drei Jahren), erwarten 58% ein ausgewogenes Verhältnis von KI und menschlicher Produktivität, 22% eine stärker menschlich geprägte und 20% eine stärker KI-geprägte Arbeitswelt.

Gleichzeitig würde eine Mehrheit von 53% der Befragten ein KI-Training zur Verbesserung ihrer menschlichen Fähigkeiten begrüßen. Bei den jüngeren Generationen steigt dieser Wert: Die Gen Z und die Millennials sind mit 57% am offensten für KI-Training, gefolgt von der Gen X mit 49% und den Babyboomern mit 44%.

Bedenken gegenüber KI

Das heißt jedoch nicht, dass Mitarbeitende keine Sorge haben, KI könnte Teile ihres Jobs übernehmen: 10% sind äußerst besorgt, 24% ziemlich besorgt, 15% unsicher, 26% wenig besorgt und 25% überhaupt nicht besorgt. Stärker ausgeprägt ist das in der Gen Z mit 42%, bei den Millennials mit 38%, in der Gen X mit 30% und bei den Babyboomern mit 22%. Interessant: Je mehr Menschen KI nutzen, desto größer ist ihre Sorge, dass KI Teile oder ihren gesamten Job übernimmt. 48% bzw. 29% derjenigen, die KI sehr oft bzw. ziemlich oft nutzen, sind besorgt, gegenüber 23% derjenigen, die sie selten nutzen, und 14% derjenigen, die sie nach eigener Aussage nie nutzen.

Zusammenhang zwischen KI-Nutzung und Vertrauen ins Training

Wer privat und beruflich mit KI-Tools in Berührung kommt, ist sowohl optimistischer, was den möglichen Nutzen von KI angeht, als auch besorgter, dass KI menschliche Arbeitskräfte ersetzt. Je mehr Befragte KI im Alltag nutzen, desto größer ist ihre Sorge, dass KI irgendwann Teile oder ihren gesamten Job ersetzt. Und doch sehen genau diese Befragten, trotz ihrer Sorge, ersetzt zu werden, großes Potenzial darin, mit KI ihre Leistung im Job zu verbessern.

Fragen und Antworten im Detail

F: Wie besorgt sind Sie auf einer Skala von 1 bis 5 (1 = überhaupt nicht besorgt, 5 = äußerst besorgt), dass KI in Zukunft Ihren Job ersetzen könnte? A) Einen Teil Ihres Jobs B) Ihren gesamten Job.

Antwort A)GesamtGen ZMillennialsGen XBabyboomer

1) Überhaupt nicht

Gesamt

25%

Gen Z

16%

Millennials

21%

Gen X

28%

Babyboomer

41%

2) Wenig

Gesamt

26%

Gen Z

24%

Millennials

26%

Gen X

28%

Babyboomer

25%

3) Unsicher

Gesamt

15%

Gen Z

17%

Millennials

15%

Gen X

14%

Babyboomer

12%

4) Ziemlich

Gesamt

24%

Gen Z

35%

Millennials

27%

Gen X

19%

Babyboomer

14%

5) Äußerst

Gesamt

10%

Gen Z

8%

Millennials

11%

Gen X

11%

Babyboomer

8%

Antwort B)GesamtGen ZMillennialsGen XBabyboomer

1) Überhaupt nicht

Gesamt

34%

Gen Z

23%

Millennials

31%

Gen X

38%

Babyboomer

48%

2) Wenig

Gesamt

25%

Gen Z

32%

Millennials

24%

Gen X

24%

Babyboomer

24%

3) Unsicher

Gesamt

13%

Gen Z

14%

Millennials

14%

Gen X

13%

Babyboomer

12%

4) Ziemlich

Gesamt

17%

Gen Z

18%

Millennials

19%

Gen X

17%

Babyboomer

15%

5) Äußerst

Gesamt

10%

Gen Z

13%

Millennials

12%

Gen X

8%

Babyboomer

8%

F: Inwieweit stimmen Sie der Aussage zu, dass KI Ihnen helfen wird, sich für Ihren Job besser zu trainieren?

AntwortGesamtGen ZMillennialsGen XBabyboomer

1) Stimme voll und ganz zu

Gesamt

21%

Gen Z

24%

Millennials

25%

Gen X

19%

Babyboomer

9%

2) Stimme eher zu

Gesamt

36%

Gen Z

47%

Millennials

40%

Gen X

31%

Babyboomer

26%

3) Unsicher

Gesamt

22%

Gen Z

13%

Millennials

19%

Gen X

26%

Babyboomer

34%

4) Stimme eher nicht zu

Gesamt

11%

Gen Z

9%

Millennials

9%

Gen X

13%

Babyboomer

14%

5) Stimme überhaupt nicht zu

Gesamt

10%

Gen Z

7%

Millennials

8%

Gen X

12%

Babyboomer

17%

F: Wie häufig nutzen Sie KI-Tools bei Ihrer Arbeit, falls überhaupt?

AntwortGesamtGen ZMillennialsGen XBabyboomer

Täglich

Gesamt

23%

Gen Z

20%

Millennials

28%

Gen X

21%

Babyboomer

14%

Wöchentlich

Gesamt

22%

Gen Z

31%

Millennials

25%

Gen X

20%

Babyboomer

10%

Monatlich

Gesamt

9%

Gen Z

16%

Millennials

9%

Gen X

8%

Babyboomer

1%

Sehr selten

Gesamt

18%

Gen Z

17%

Millennials

16%

Gen X

20%

Babyboomer

26%

Nie

Gesamt

10%

Gen Z

7%

Millennials

8%

Gen X

12%

Babyboomer

17%

F: Wie wird sich das Verhältnis zwischen KI und menschlicher Produktivität in Ihrer Rolle in den nächsten drei Jahren Ihrer Meinung nach verändern?

AntwortGesamtGen ZMillennialsGen XBabyboomer

Stärker menschenzentriert

Gesamt

22%

Gen Z

21%

Millennials

20%

Gen X

23%

Babyboomer

28%

Ausgewogen zwischen KI und Mensch

Gesamt

58%

Gen Z

61%

Millennials

59%

Gen X

57%

Babyboomer

50%

Stärker KI-zentriert

Gesamt

20%

Gen Z

19%

Millennials

21%

Gen X

19%

Babyboomer

23%

F: Welche menschlichen Fähigkeiten bleiben Ihrer Meinung nach am wertvollsten, wenn KI immer verbreiteter wird? Ordnen Sie sie von 1 bis 10.

Top-AntwortGesamt

Kreativität

Gesamt

235

Kritisches Denken

Gesamt

190

Emotionale Intelligenz

Gesamt

249

Führungskompetenz

Gesamt

198

Anpassungsfähigkeit

Gesamt

134

Kommunikation

Gesamt

207

Problemlösung

Gesamt

234

Empathie

Gesamt

313

Intuition

Gesamt

109

Soziale Kompetenz

Gesamt

270

F: Inwieweit würden Sie ein KI-Training begrüßen, das Ihnen helfen könnte, Ihre menschlichen Fähigkeiten zu verbessern?

AntwortGesamtGen ZMillennialsGen XBabyboomer

Äußerst wahrscheinlich

Gesamt

14%

Gen Z

13%

Millennials

17%

Gen X

13%

Babyboomer

8%

Wahrscheinlich

Gesamt

39%

Gen Z

44%

Millennials

39%

Gen X

36%

Babyboomer

37%

Unsicher

Gesamt

22%

Gen Z

16%

Millennials

20%

Gen X

26%

Babyboomer

25%

Unwahrscheinlich

Gesamt

14%

Gen Z

26%

Millennials

12%

Gen X

15%

Babyboomer

16%

Äußerst unwahrscheinlich

Gesamt

11%

Gen Z

16%

Millennials

11%

Gen X

11%

Babyboomer

14%

F: Glauben Sie, dass KI-gestütztes Simulationstraining einen psychologisch sicheren Raum bieten kann, um zwischenmenschliche Fähigkeiten zu lernen und zu üben?

AntwortGesamtGen ZMillennialsGen XBabyboomer

Ja

Gesamt

53%

Gen Z

63%

Millennials

58%

Gen X

48%

Babyboomer

40%

Nein

Gesamt

20%

Gen Z

18%

Millennials

19%

Gen X

21%

Babyboomer

22%

Unsicher

Gesamt

27%

Gen Z

18%

Millennials

23%

Gen X

31%

Babyboomer

39%

F: Würden Sie Rollenspiele lieber mit einem virtuellen KI-Rollenspieltrainer oder mit Ihrer Führungskraft üben?

AntwortGesamtGen ZMillennialsGen XBabyboomer

Virtueller Trainer

Gesamt

38%

Gen Z

41%

Millennials

42%

Gen X

35%

Babyboomer

25%

Führungskraft

Gesamt

38%

Gen Z

43%

Millennials

36%

Gen X

37%

Babyboomer

44%

Keine Präferenz

Gesamt

24%

Gen Z

15%

Millennials

22%

Gen X

29%

Babyboomer

30%

F: Wann haben Sie in einem schwierigen Gespräch am Arbeitsplatz Angst empfunden?

AntwortGesamtGen ZMillennialsGen XBabyboomer

In den letzten 6 Monaten

Gesamt

33%

Gen Z

39%

Millennials

38%

Gen X

30%

Babyboomer

15%

In den letzten 12 Monaten

Gesamt

17%

Gen Z

25%

Millennials

19%

Gen X

14%

Babyboomer

10%

In den letzten 18 Monaten

Gesamt

8%

Gen Z

10%

Millennials

8%

Gen X

7%

Babyboomer

5%

In den letzten 24 Monaten

Gesamt

5%

Gen Z

3%

Millennials

6%

Gen X

4%

Babyboomer

3%

Vor mehr als 24 Monaten

Gesamt

12%

Gen Z

4%

Millennials

8%

Gen X

15%

Babyboomer

25%

Nie

Gesamt

26%

Gen Z

18%

Millennials

22%

Gen X

30%

Babyboomer

42%

F: Glauben Sie, dass Sie von mehr Übung im Umgang mit schwierigen Gesprächen am Arbeitsplatz profitieren würden?

AntwortGesamtGen ZMillennialsGen XBabyboomer

Ja

Gesamt

72%

Gen Z

87%

Millennials

76%

Gen X

67%

Babyboomer

54%

Nein

Gesamt

28%

Gen Z

13%

Millennials

24%

Gen X

33%

Babyboomer

46%

Über Attensi

Attensi ist eine führende Trainings- und Performance-Plattform, die Psychologie, Technologie und Gaming-Prinzipien verbindet. Seit 2013 befähigen die spielbasierten Simulationen und Trainingslösungen von Attensi Organisationen weltweit, ihre Belegschaft mit motivierenden, interaktiven Trainingserlebnissen mit echter Wirkung weiterzuentwickeln. Mit seinem Fokus auf Innovation und modernste KI-Technologie gestaltet Attensi die Zukunft von Learning and Development und lässt Menschen und Organisationen über sich hinauswachsen.

Die KI-Rollenspiellösung von Attensi ist die erste Rollenspiel-Trainingslösung, die agentische KI und freie KI-Dialoge mit realistischen virtuellen Menschen verbindet – und so einen sicheren Raum zum Lernen bietet.

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